Die erste Zeit in Costa Rica

22.07.2019

Nach 5 erholsamen Tagen an der Playa Madera fahren wir schweren Herzen weiter Richtung Costa Rica. Vor der Grenze fahren wir auf der linken Fahrspur rund 4 km an den stehenden LKW vorbei. Wir finden immer wieder eine Ausweichmöglichkeit um dem entgegenkommenden Verkehr zu weichen.

An der Grenze ist es wie immer ziemlich chaotisch und es braucht seine Zeit, bis wir alle notwendigen Stempel für die Ausreise auf unserem TIP (temporary import permit) des Lasti haben.

Nach der Ausreise aus Nicaragua beginnt der nicht weniger aufwändige Prozess der Einreise nach Costa Rica. Wir sind mittlerweile Profis und kommen zügig durch die Kontrollen. Einzig die Mittagspause bei der Versicherungsgesellschaft macht uns einen kleinen Streich. So warten wir eine Stunde bis auch wir den Versicherungsnachweis für den Lasti vorweisen können.

Nach 3 Stunden haben wir es geschafft. Schon öfters haben wir an die einfachen Grenzübertritte in Europa gedacht, welche mittlerweile ja nicht mehr spürbar sind.

 

Nach einer Übernachtung bei einer schweizer Finca, fahren wir  wieder ans Meer. In der Bahia de Salinas gibt es einen Kitespot. Leider ist der Wind zu böig und Frank lässt sein Kite eingepackt. Ein Anwohner erzählt und vom Playa Rajada, welcher gleich in der Nähe ist. Wir stellen uns direkt an den Strand und es ist wirklich traumhaft. Wir fühlen uns hier so wohl das aus einer Nacht gleich 4 werden. Wir baden viel, schnorcheln, gehen fischen mit der Rute und der Harpune, paddeln mit dem Stand-Up und geniessen die traumhaften Sonnenuntergänge. In der ersten Nacht macht eine Schildkröte sogar ihr Nest rund 50m von unserem Lasti entfernt.

 

Das Wasser ist herrlich warm und wir werden trotz Regenzeit vom Regen verschont. Tagsüber ist es heiss und in der Nacht kühlt es in Meeresnähe etwas ab. Wenn möglich beziehen wir von einem nahe gelegenen Haus Strom um die Klimaanlage zu betreiben.  Die Leute sind immer sehr hilfsbereit und freundlich und staunen auch hier, mit welch einem grossen Mobil wir heranfahren.

 

Wir bewegen uns nun der Küste entlang Richtung Süden. Wir fahren mehrheitlich auf Schotterstrassen, häufig mitten durch den Jungel. Die Strassen sind jedoch breit genug, sodass auch wir mit dem Lasti durchkommen. Es gibt auch die eine oder andere Wasserdurchquerung durch einen Fluss. Wir können sagen, dass wir das richtige Fahrzeug dafür haben, denn der eine Fluss war wirklich tief und das Wasser kam über die Einstiegs stufen hoch. (ca. 60cm) Natürlich gäbe es mit einem Umweg auch eine Brücke über den Fluss, doch das wäre zu langweilig.

 

Nach den kleinen Länder wie Nicaragua und El Salvador machen wir wieder einmal einen Grosseinkauf. Dieser Spass ist nicht ganz günstig und alle die Hinweise, dass Costa Rica sehr teuer ist bewahrheiten sich. Ich würde mal behaupten, dass unser Einkauf in der Schweiz nicht so teuer gewesen wäre.

In Costa Rica übernachten wir jedoch viel gratis an Stränden, kochen wie immer selber und so halten sich die Kosten im Bereich des erträglichen.

 

Wir halten an traumhaften Stränden, treffen viele Touristen aus Europa und so geniessen wir den einen oder anderen Pool einer Hotelanlage. Uns gefällt Costa Rica super und es darf gerne noch mehr sein.  Pura Vida!!!!

 

 

 

  

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