Disneyland

28.12.2018

 

  

In Los Angeles finden wir ein Camping in der Nähe vom Disneyland. Wir planen zwei Tage im Park.  Den ersten Tag möchten wir ins eigentliche Disneyland gehen, den zweiten Tag dann ins angrenzende California Adventureland. Dazwischen planen wir einen Tag Pause auf dem Campingplatz. Rechtzeitig zur Parköffnung sind wir am Eingang und werden hier für unsere 2-Tagespässe gerade mal $816.-(CHF 800.-) los. Das wird wohl der teuerste Ausflug auf unserer Reise sein.

Im Park ist viel los und die Kids kommen aus dem Staunen nicht heraus. Überall sind die bekannten lebendigen Disneyfiguren, mit welchen man ein Foto schiessen kann. Es wird den Besuchern viel geboten. Wir haben Glück, dass Layla so gross gewachsen ist und so kann sie bis auf eine einzige Bahn alle benutzen. Am Abend zeigt sich der Park von einer ganz anderen Seite. Alles ist beleuchtet. Der Park hätte bis um Mitternacht offen. Wir machen uns jedoch um 21.00Uhr auf den Nachhauseweg. Alle sind müde und freuen sich aufs Bett. Eingekuschelt in der warmen Decke beobachten wir vom Bett aus das grosse Feuerwerk. Dieses wird hier jeden Abend abgefeuert. Unser Camping befindet sich so nahe am Park, dass wir eine super Aussicht darauf haben.    

An unserem Pausetag geniessen wir den Pool und machen wieder einmal einen Putz- und Entrümpelungstag. Während der Zeit staut sich so einiges an. Die Kids sind richtige Sammler geworden. Am zweiten Tag im Park besuchen wir das Adventureland. Hier hat es weniger Leute und die Bahnen sind moderner. Am Morgen früh testen wir die Wildwasserbahn. Dabei wird Lenn ziemlich nass. So wisse wir nun auch weshalb keine Leute angestanden sind. Es braucht seine Zeit bis er wieder guter Laune ist. Wir besuchen zudem das Musical "Anna und Elsa". Es ist ein Musical vom feinsten. Eine riesige Show, welche sogar Frank begeistert. Layla ist mutig und möchte auch auf die grösseren Bahnen mitkommen. Sie kuschelt sich tapfer an Papi wenn es richtig ab geht. Eine Bahn weckt bei uns etwas Heimweh. Es ist ein Kino, bei welchem man auf ca. 5 Meter Höhe wie auf einer Sesselbahn sitzt. Im ganzen Sichtfeld befindet sich eine sphärische Leinwand. Nun fliegt man einmal um die Welt und hat tatsächlich das Gefühl über die Sehenswürdigkeiten zu fliegen. Zum einen fliegen wir über das Matterhorn. Es ist ein schöner und kurzer Besuch in der Heimat. Um die Sinne noch  mehr zu täuschen bläst es einem Luft entgegen, welche je nach Szene unterschiedlich riecht. Der Sessel selber bewegt sich auch. So ist das Gefühl vom echten fliegen wirklich täuschend echt. Frank ist von dieser Täuschung begeistert!!! Auch nach diesem Tag gehen wir müde ins Bett.

 

Am Tag darauf durchqueren wir Los Angeles. Die Stadt versinkt im Verkehr. Direkt am Beach suchen wir uns einen Camping. Seit langem wieder einmal Meer. Es tut gut und die Kids geniessen nach dem Rummel den Strand. Tatjana möchte am Venice- und Santa Monica-Beach hinauf und hinab schlendern. Es hat einen Fahrradweg dorthin. Dieser führt direkt am Strand entlang. Erst spät abends kommen wir vom Ausflug zurück, begleitet von einem unvergesslichen Sonnenuntergang.

Am Tag darauf sehen wir wie die Amis bei 25°C am Beach Schnee produzieren. Sie schreddern Unmengen von Eisblöcken und gestalten eine Winterlandschaft. Schlussendlich machen sie mit Schaum noch Schneeflocken und der Winterzauber ist perfekt. Wir schütteln nur den Kopf und freuen uns auf den nächsten Winter und richtigen Schnee.

Zum Baden ist das Wasser zu kalt. Die Strände sind jedoch genau genauso, wie man sie aus der Serie "Baywatch" kennt. An der Strandpromenade gibt es viel zu beobachten. Künstler, Sportler und abgefahrene Amis, welche einen Selbstdarstellungsdrang haben.

Die Campingplätze kosten hier richtig viel Geld. So suchen wir uns beim Malibu Beach am Strassenrand eine Ausfahrt. Obwohl wir direkt am Strand stehen befindet sich hinter uns die Strasse. In der Nacht hat sich noch eine 7 köpfige Familie aus Deutschland hinter uns gestellt. Sie reisen in einem Mercedes Sprinter  mit zwei Dachzelten. Echt der Wahnsinn wie die Familie es schafft auf so engem Raum zu reisen. Hut ab!!!!

Lenn und Layla haben schnell Kontakt zu den 5 Jungs und möchten natürlich noch etwas am Stand bleiben. Den Kids zuliebe bleiben wir noch eine Nacht. Wir sehen sogar Delfine, welche erstaunlich nahe am Strand vorbeischwimmen. Am Nachmittag hält noch ein Streifenwagen und Frank riecht schon Ärger, da wir hier am Strassenrand stehen. Die Beamten bitten jedoch nur um eine Führung durch den Lasti und sind hell begeistert. Lenn ist natürlich mächtig beeindruckt, das 2 Polizisten voll bewaffnet in unserem Lasti stehen. Frank hat dann zum Dank auch noch eine Abzeichen bekommen.

Nun machen wir uns jedoch auf den Weg nach San Francisco. Es sind rund 600km. Die Strasse liegt direkt an der Küste und wir haben vom Lasti aus einen super Ausblick. Zeitweise sehen wir das brutale Ausmass der Waldbrände. Riesige Flächen welche schwarz abgebrannt sind. Darin liegen teilweise grüne Gärten mit ihren Häuser, welche es geschafft haben das Feuer abzuhalten. Andere Häuser sind bis auf die Grundmauern abgebrannt.

Einige Stopps legen wir bei den bekannteren Städtchen ein. In einer Bucht können wir sogar Seeelefanten beobachten. Sie kommen im Dez-Jan hier an die Küste um sich zu paaren und um ihre Jungen zu gebären. Die Männchen sind ziemlich beeindruckend mit ihren massigen Körper.

Je nördlicher wir fahren, desto mehr Nebel liegt in der Luft. Dieser ist für San Francisco um diese Jahreszeit bekannt. Weit weg können wir demnach nicht mehr sein. Wir sind gespannt auf die Stadt und die weltbekannte Golden Gate Bridge.  

 

 

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